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DuMont hat eine neue Idee verwirklicht: Autorenporträts anhand von Reportagen. Bei Nana Claudia Nenzel sei dies, so Cheflektorin Maria Anna Hälker, besonders authentisch gelungen. Schauen Sie sich doch den Link dazu an:

http://www.dumontreise.de/magazin/autoren/nana-claudia-nenzel.html

Und sollte der Link verändert werden, einfach auf www.dumontreise.de gehen, dann auf Reiseführer und schließlich auf Auoren klicken und Nana Claudia Nenzel suchen.

Und noch toller: die Blogs zu den Reisetaschenbüchern, auf denen unsere Leser stets aktuelle Informationen, neue Tipps etc. finden und herunterladen können.


Triest
Diese geradezu edle Stadt mit ihren riesigen Palästen am östlichsten Rande Italiens, die sich als Scharnier zwischen Ost und West, dem Norden Europas und dem Mittelmeer versteht, hat uns wieder fasziniert und überrascht: Sie zeigt sich immer frischer, immer jünger (!). Wer hätte das von der Stadt gedacht, die bezüglich ihrer Einwohnerstruktur als Italiens älteste gilt? Die Fußgängerzone ist enorm ausgeweitet worden, die Modeboutiquen beweisen immer mehr Chic und die Aperitif-Bars quellen über von jungen Menschen, die wohl die Nacht zum Tage machen wollen.

Ein neues Haus bereichert das Hotelangebot: das Vis-à-Vis, tatsächlich gegenüber dem feinen und traditionsreichen Stammhaus Duchi d´Aosta, wo man zum Frühstücken geht. Gegensätzlicher können zwei zusammen gehörende Häuser kaum sein, denn das neue ist ein echtes Design-Hotel mit hellen Zimmern. Im Parterre werden monatlich wechselnde, frei zugängliche Ausstellungen zeitgenössischer Kunst präsentiert. – Spricht das nicht schon wieder gegen das >alte<. Image der Stadt?  

Asolo
Wie fast immer erlebten wir das hübsche Städtchen der Leonora Duse, bekanntlich D´Annunzios Muse, bei Regenwetter. Was ja nicht schlimm ist, denn man kann sich im Schutz der schmalen aber langen Bogengänge wunderbar im Trockenen bewegen. Und sich wie immer verführen lassen von den kleinen Osterien, Enotheken, Bars und Restaurants, die zwar etwas teurer sind als woanders aber unwiderstehlich.

Auch hier ein Hoteltipp: Das familiäre Al Sole hat sich im Sommer 2010 zu einem Fünf-Sterne-Haus gemausert und ist stolzes Mitglied der Small Luxury Hotels of the World geworden. Die beiden Besitzerinnen, die Schwestern De Checchi, hat es nicht verändert, sie sind gleich freundlich geblieben, nur blitzt aus ihren Augen etwas mehr Stolz auf das Erreichte.  

Brenta-Kanal
Dieser historische Verbindungskanal zwischen Padua und Venedig mit seinen unzähligen palladianischen Villen ist sozusagen unsere Rennstrecke, wenn wir Richtung Venedig aufbrechen. Schließlich gibt es viel zu betrachten und viel zu genießen wie das Wohnen in einem der Villenhotels. Und dabei kann man der rührigen Familie Dal Corso kaum entkommen mit ihren beiden Häusern: dem Romantik-Hotel Villa Margherita und der Villa Franceschi, in die nun das bereits eingeführte Restaurant Margherita eingezogen ist. Dafür frühstücken jetzt die Hotelgäste im zauberhaft ausgebauten Untergeschoss-Gewölbe der Villa (oder im Sommer im Park davor), weil das Restaurant den früheren Frühstückssalon bekommen hat.  


Lanzarote
Die kleine Kanaren-Insel mögen wir ganz besonders, haben sie gerade wieder besucht, um unsere ADAC- und Vistapoint-Reiseführer zu aktualisieren und den neuen Familienreiseführer in Verbindung mit Fuerteventura zu recherchieren.
Dabei haben wir zwei bemerkenswerte Begegnungen gehabt.
Zuerst mit der tschechischen Peruanerin Carmen und der Italienerin Francesca, die eine besondere Vorliebe für die deutsche Sprache auszeichnet. Zusammen bieten sie aktive Ferien auf Lanzarote, ihrer Wahlheimat, die eine unglaubliche Vielfalt ermöglicht. Beispielsweise eine Drei-Vulkane-Tour rund um die Feuerberge des Timanfaya oder eine - bei rauer See - geradezu abenteuerliche Bootsfahrt im Chinijo-Archipel ganz im Nordwesten Lanzarotes.
Dies und mehr auf ihren Webseiten zu finden: www.lanzaroteactiveclub.com.

Dabei sind wir diesmal auch Sigi begegnet, der Inseltouren per Jeep anbietet oder einfach die Fahrt zum auserwählten Strand. Zu erreichen ist der einzige Deutsch sprachige Guide auf der Insel per Handy Nr. 630 43 31 10 oder man kann ihn schon vorab anmailen unter alvarez-morales@hotmail.com. Der frühere Einhandsegler, der hier vor einer Ewigkeit gestrandet ist, kennt natürlich die schönsten Ecken der winzigen Insel, etwa die schwarzen Basaltbögen der Caletones.


Südtirol
Ein super Hideaway ist das 14 Suiten Hotel Villa Berghofer in den Südtiroler Dolomiten. Von Auer an der Brennerstrecke eine gute halbe Stunde immer weiter hinauf durch dichte Wälder bis zum Almgebiet mit unglaublichen Rund- und Weitblicken ins winzige Radein mit seinem gotischen Kirchlein. Dann wieder eine schmale Straße abwärts und bald ist ein kleines Paradies erreicht. Wie der Name schon sagt: mit nur 14 Suiten in einer prächtigen Bergvilla, davor eine großartige Terrasse, darunter der solarbeheizte Pool, auf den nur die Dolomitengipfel schauen.

Im Hause gibt es schöne Ecken zum Verweilen, etwa am Kamin oder zum individuellen Abendessen in der originalen gotischen Stube. Darunter befindet sich eine einladende Wellnessabteilung, im unteren Teil des Gartens neben dem Teich eine extra Saunahütte, die man für sich alleine mieten kann, Champus inklusive.

Ganz fein ist das Abendessen schon bei der Buchung der Halbpension, die sich unbedingt lohnt, sonst, s.o., gibt´s ja noch die gotische Stube mit einer exklusiven Speisekarte.

Zum Abschied von der Villa Berghofer bekommt jeder Gast eine Flasche Mineralwasser für unterwegs und wird bei der Abfahrt mit einer blitz-blank geputzten Windschutzscheibe überrascht! Solche Gastgeber wünscht man sich öfters...
Auf der Website des Hauses finden sich noch mehr verlockende Details, in der ausführlichen Mappe, die den Gästen überreicht wird, auch über das geologisch interessante Blätterbachtal mit seinen Dino-Spuren und natürlich über die Dolomiten als UNESCO-Welterbe: www.berghofer.it.